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Naturheilpraxis

Susanne von Ahn

Shiatsu

Der Begriff Shiatsu kommt aus dem Japanischen „shi“ bedeutet Finger und “atsu“ bedeutet Druck, gleich Fingerdruck. Es ist ein neuer Name für die älteste Form der Medizin – das Heilen mit den Händen. Jeder von uns besitzt die heilende Kraft des Berührens und spricht auch auf Berührung an. Dies ist eine natürliche Gabe, die heute wieder neue Anerkennung gefunden hat. Beim Shiatsu bedient man sich des Drucks der Hände und manipulativer Techniken, um die physische Struktur des Körpers zu korrigieren, seine natürlichen inneren Energien zu regulieren, um Krankheit abzuwehren und die Gesundheit zu erhalten.

Hervorgegangen ist Shiatsu aus der traditionellen chinesischen Massageform „Tuina“, bei der man sich der Technik des Reibens, Schiebens und Streichens, des Drückens, Klatschens, Zwickens und Klopfens bedient, um auf die Muskeln und den Kreislauf des Körpers einzuwirken. Beim Shiatsu hingegen setzt man ruhigere Techniken ein. Shiatsu ist eine spezielle Form der Akupressur und eine Regulationstherapie, die ihre Basis in der Traditionellen Chinesischen Medizin hat. Hierbei wird nicht nur mit „shi“ (Finger) gearbeitet, sondern es kommen auch die Handballen, Ellenbogen und Knie zum Einsatz, um „atsu“ (Druck) auszuüben. Prinzipiell kommen jedoch keine technischen Hilfsmittel zum Einsatz. Der Druck geht beim Shiatsu sanft in die Tiefe und wird in seiner Intensität und Dauer immer dem aktuellen Zustand angepasst. Gelenkrotation (Gelenkbewegung und -drehung), Dehnungen und atemunterstützende Maßnahmen fördern und unterstützen das Wohlbefinden.

Eine Shiatsubehandlung erfolgt traditionell auf dem Boden, einer Matte oder einem Futon. Es ist jedoch auch möglich, Sie auf einer Liege zu behandeln. Zu einer Shiatsubehandlung tragen Sie am besten lockere und bequeme Kleidung.

Shiatsu – Druckbehandlung entlang der Meridiane

Durch Druckbehandlung entlang der Energieleitbahnen, den sogenannten Meridianen, wird durch Shiatsu der Energiefluss im Körper angeregt und harmonisiert. Die Selbstheilungskräfte werden dadurch unterstützt und so eine Heilung von „innen heraus“ gefördert. Durch diese Entspannung für Körper und Seele unterstützt Shiatsu den Heilungsprozess vieler Beschwerden.

Es gibt zwölf Meridiane im Hauptmeridiansystem. Die Meridiane sind nach den zwölf Organsystemen (Zang Fu) bezeichnet, so dass es sechs Yin- und sechs Yang-Meridiane gibt. Allerdings beschreibt „Zang Fu“ nicht die Organe nach der westlichen Auffassung. Auch wenn die Namen der Organe entsprechend den inneren Organen, wie wir sie im Westen kennen, gewählt sind, so versteht man in der Traditionellen Chinesischen Medizin ein ganzes Konzept. Die Yin-Meridiane verlaufen von Fuß zu Kopf bzw. von der Körpermitte zur Hand: Leber, Herz, Milz, Lunge und Niere sowie das Pericard als Herzbeschützer, sie werden den ,,Zang“-Organen zugeordnet. Die Yang-Meridiane tragen die Namen Fu-Organe: Es beschreibt die Organe bzw. Hohlorgane wie die Gallenblase, Dünndarm, Magen, Dickdarm, Blase. Die Yang-Meridiane verlaufen von Kopf zu Fuß bzw. von den Fingerspitzen zur Körpermitte.

Das für die Traditionelle Chinesische Medizin fundamentale Konzept von Yin und Yang ermöglicht ein Verstehen der Wechselspiele im Universum (Makrokosmos) sowie im Einzelnen Lebewesen (Mikrokosmos). Yang als männliches Prinzip verkörpert Energie, Aktivität, Hitze. Ihm werden die Sonne, der Himmel, die obere Körperhälfte und die Körperrückseite zugeordnet. Dem Yin zugehörig sind das weibliche Prinzip, Substanz, Ruhe, Kälte, die untere Körperhälfte, die Körpervorderseite, der Mond, die Erde. 

Zusammenfassend kann man sagen: Yin und Yang erzeugen einander, bedingen einander und sind nie absolut, sondern bergen immer das jeweils andere in sich.

Wozu wird Shiatsu eingesetzt?

Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich regelmäßige Shiatsubehandlungen bei folgenden Symptomen sowohl vorbeugend als auch im Akutfall bewährt haben:

Shiatsu ist als Komplementärtherapie in fast allen klinischen Bereichen anwendbar. In meiner Praxis setze ich Shiatsubehandlungen primär zur Erhaltung der Gesundheit ein. Sie wirken und unterstützen ganz allgemein und fördern entsprechend der Wirkungsweise bei bestehenden Erkrankungen den Heilungsprozess. Je nach Bedarf und „Zustand“ des Patienten wähle ich die zu behandelnden Meridiane aus. Begleitende zu einer Shiatsubehandlung erhalten Sie von mir zusätzlich Tipps zur Ernährung und der eventuell erforderlichen Änderung Ihrer Lebensweise.

Welche Wirkungen können durch Shiatsu erzielt werden?

Shiatsu kann schmerzlindernd, entspannend und beruhigend oder aber belebend und aktivierend wirken. Die Behandlung wirkt allgemein auf das vegetative Nervensystem (unterstützt dadurch die inneren Organe wie Herz, Leber, Niere etc.), auf das Immunsystem und hat Einfluss auf verschiedene Neurotransmitter (Botenstoffe, des Gehirns, welche Reize von einer Nervenzelle zu einer anderen weitergeben, verstärken oder modulieren) sowie auf das Hormonsystem. Die Blut- und Lymphzirkulation und die Atmung werden durch Shiatsu unterstützt, der Tonus der Muskulatur wird reguliert, die Beweglichkeit verbessert, das Gleichgewicht, die Koordination und die Körperwahrnehmung werden durch Shiatsu geschult und trainiert.

Allgemein können folgende Phänomene im Verlauf einer Shiatsubehandlung beobachtet werden:

  • Verlangsamung der Herzfrequenz
  • Senkung des Blutdrucks
  • Stimulation der Magen-Darm-Tätigkeit (die Darmbewegung wird angeregt) bei Verstopfung
  • Vermehrter Speichelfluss
  • Vermehrter Tränenfluss
  • Verbesserung der peripheren Durchblutung
  • Beruhigung und Vertiefung der Atmung
  • Vermehrter Harndrang
  • Positive Wirkung bei Übelkeit bedingt durch eine Schwangerschaft
  • Positive Wirkung bei Schlafstörungen
  • Allgemeine Entspannung und Kräftigung
  • Emotionale Unterstützung und Kräftigung
  • Menstruationsbeschwerden sowie PMS Symptome können gelindert werden (Unterleibsschmerzen, depressive Verstimmungen, Gereiztheit, Wut)

Wie verläuft eine Behandlungssitzung?

Ich beginne eine Shiatsubehandlung zunächst mit einer Anamnese, einer körperlichen Untersuchung und einer Zungendiagnose (Betrachtung der Zunge ob ihrer Farbe, Form, Belag und andere Auffälligkeiten), um mehr über Ihre Beschwerden zu erfahren. Anschließend legen Sie sich auf den Bauch und ich betrachte Ihre Rückseite, die mir Aufschluss über eventuelle chronische Beschwerden gibt. Akute Beschwerden lassen sich über die sogenannte Haradiagnostik: Hara = Bereich zwischen den unteren Rippenbögen und dem Beckenkamm ertasten und erkennen. Zu Beginn einer jeden Behandlung liegen Sie auf dem Rücken. Kopf und Knie sind bequem gebettet. Ich habe ein ganz bestimmtes Anfangsritual, welches ich vor jeder Behandlung abhalte, um Sie und mich zu ehren und zu schützen.

Sie atmen entspannt ein und aus und bei jeder Ausatmung taste ich mich durch das Hara bzw. den Bauch und spüre in die einzelnen Diagnostikzonen hinein. In dieser Zone befinden sich alle inneren Organe mit den dazugehörigen Meridianen (Energieleitbahnen). Es ist möglich, sogenannte Fülle oder auch Leerezustände im Hara zu ertasten. Weist eine Organzone z.B. ein Zuviel auf, so "springt" meine Hand aus dieser Zone heraus und ich muss diese dann anschließend "sedieren", d. h. Spannung herausnehmen. Fällt meine Hand in ein "Loch", so gilt es, diesem Organ bzw. Meridian Energie zuzufügen. Je nach Beschwerdebild entscheide ich mich dann, welche Meridiane und in welcher Position ich behandeln möchte (Bauch-, Rücken- oder in Seitenlage). Hierzu gehört auch, dass ich Sie nach Möglichkeit, zur aktivsten Zeit Ihres Organs einbestelle und behandle: zum Beispiel Patienten mit Magenproblemen kommen dann zwischen 7.00 Uhr und 9.00 Uhr morgens in meine Praxis.

Zum Abschluss einer jeden Behandlung lege ich meine Hände ins Hara oder in Seitenlage halten diese den Rücken, verharre einen Augenblick und schließe dann mit einem Dank an Sie, den Patienten, ab.

Eine Shiatsubehandlung dauert in der Regel 1 Stunde.

Was können Sie sofort tun?

Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf, um herauszufinden, inwieweit ich Ihnen bei Ihren Beschwerden helfen kann. Dann können wir einen Termin vereinbaren.

Naturheilpraxis

Susanne von Ahn

Susanne von Ahn - Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V.

Die Naturheilpraxis liegt in Hamburg Nienstedten und ist günstig erreichbar aus den Hamburger Stadtteilen Othmarschen, Blankenese, Nienstedten,Groß Flottbek, Osdorf, Lurup, Iserbrook, Winterhude, Eppendorf und Altona-Altstadt. Meine Patienten kommen aber auch aus dem gesamten Großraum Hamburg sowie aus Schleswig-Holstein, aus Rellingen, Ellerbek, Halstenbek, Schenefeld.

In meiner Heilpraxis behandle ich unter anderem Migräne, Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerz, Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Schulter-Arm-Syndrom, Hexenschuss/ Lumbago, Ischiasbeschwerden, Behandlung von Folgeschäden durch Schleudertrauma, Rheumatische Beschwerden, Schmerzen, Schwindel, Schlafstörungen, Depressive Verstimmungen, Stress bzw. Stressbedingte Beschwerden, Magen-Darm-Beschwerden, Regeneration des energetischen Gleichgewichts, Vegetative Dystonie/ Vegetative Dysbalance, Atemwegserkrankungen, Nasennebenhöhlenentzündung/ Sinusitis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Aktuell biete ich in meiner Heilpraxis u. a. folgende Diagnosen, Heilmethoden und Therapieformen an: Shiatsu, Ganzkörpermassagen, Rückenmassagen, Schulter-Nacken-Massagen, Pulsationsmassage mit dem Pneumatron 200/ Lymphdrainage, Augen- und Irisdiagnose, Novafon, Ohrakupunktur, Homöopathie, Bachblütentherapie, Schüßler Salze, Phytotherapie, Medi-Taping nach Dr. Sielmann.

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